Das Schlossbrot

Was ein Schloss und ein Brot gemeinsam haben

Alles fing an, als sich Alexander Haß, Juniorchef des Familienunternehmens Bertermann, und Johannes Schweer, Schlossmanager vom Schloss Ovelgönne, bei einem Treffen eines Unternehmernetzwerks in Minden kennenlernten. Man war sich gleich sympathisch und verabredete sich noch einmal, um Gemeinsamkeiten und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Schnell fanden die beiden eine Verbindung zwischen Backstube und Schloss: Diverse Produkte aus dem Bertermann-Sortiment, die gut zu verschiedenen Veranstaltungen des Schlosses passen.

Aber auch die Idee zur Entwicklung eines Produkts kam auf, als man über gemeinsame Nenner sprach. Beide Unternehmen stehen für regionale Produkte, haben hohe Qualitätsansprüche und legen Wert auf bewusste und hochwertige Ernährung. Die Aufgabe war die Entwicklung eines Produkts, in dem sich beide Unternehmen wiederfinden. Naheliegend war da eine bestimmte Backware, die Kernkompetenz von Bertermann. „Im Schloss Ovelgönne trifft Historie auf Moderne. Mit entsprechenden Bestandteilen wird ein Bezug zum Schloss hergestellt.“, erwähnt Johannes Schweer. So war die Idee für ein spezielles Brot geboren, nun ging es um die Details.
Behilflich bei der historischen Komponente war Dieter Büssing vom Verein Freundeskreis Wasserschloss Ovelgönne. Regelmäßig tritt er bei Veranstaltungen in historischer Gewandung als Freiherr von Weißenfels in Erscheinung, dem Erbauer des 1740 fertiggestellten Schlosses. Recherchen ergaben, dass in der Zeit viel mit Urkorn wie Emmer und Dinkel gearbeitet wurde. Es wurden erste Teige mit Urgetreide angerührt und probiert. Dinkel, mit seinem nussigen Geschmack, unterstreicht eine leichte Honignote, die ebenfalls ihren Weg ins Brot gefunden hat. Mit Quark wird das Innere des Brotes saftig gemacht und der Geschmack abgerundet. „Kartoffeln haben die Menschen schon zu meiner Zeit satt gemacht“ merkt Dieter Büssing, alias Freiherr von Weißenfels an. Darum wurde Kartoffelschrot auf der Kruste verteilt, das beim Backen eine goldene Farbe annimmt.
Nun fehlte noch die moderne Komponente. Nach diversen Geschmacksproben fiel die Wahl auf Chia-Samen. „Chia enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren, viele Ballaststoffe und wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.“, erläutert Alexander Haß. Obwohl schon vor 5.000 Jahren angebaut gab es in den letzten Jahren einen regelrechten Chia-Boom und die Samen fanden als vielseitig verwendbare Zutat ihren Weg in viele Rezepte. Als modernes Lebensmittel mit positiven Eigenschaften war es perfekt für das gemeinsame Brot.

Dann kam der große Tag und der Freiherr von Weißenfels besuchte die Backstube von Bertermann. Gemeinsam wurde das erste Schlossbrot gebacken. Bevor es in den freien Verkauf ging prüfte er gemeinsam mit Bäckermeister Martin Haß persönlich die Qualität.

Ab sofort erhältlich

Im Schloss Ovelgönne wird das Brot zukünftig Bestandteil verschiedener Caterings sein. Außerdem ist das Schlossbrot das Brot des Monats im Juli und in allen Bertermann-Filialen erhältlich.

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Das Schlossbrot wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit der Bäckerei Bertermann als Kooperationspartner.

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