Das Umland

Der Jordansprudel, benannt nach dem Kur- und Salinendirektor Albert Jordan (1865–1934), ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Oeynhausen. Er ist eine der größten kohlensäurehaltigen Thermalsolequellen der Welt. Früher konnten ihn die Gäste nur einmal im Jahr erleben, wenn er zur jährlichen Kurparkillumination „Parklichter“ aus seinem unterirdischen Gefängnis entlassen wurde und das Wasser aus rund 700 m Tiefe 50 m hoch in die Luft schoss. Dank Sponsoring und neuer, ressourcenschonender Technik ist er in den frostfreien Monaten nun täglich zu bestaunen.

Im Theater im Park (Kurpark) werden Gastspiele auswärtiger Theater aufgeführt sowie Konzerte der Bielefelder Philharmoniker und der Nordwestdeutschen Philharmonie gegeben. Des Weiteren befindet sich im Kurpark das GOP-Varieté im Kaiserpalais.

Durch die besondere Funktion als Staatsbad mit illustren Gästen wurden in Bad Oeynhausen repräsentative Gebäude errichtet. So finden sich im Kurpark zahlreiche klassizistische und neobarocke Gebäude wie das bereits erwähnte als Kurhaus erbaute Kaiserpalais (1905 bis 1908), Badehaus I (1852 bis 1857) und Badehaus II (1885), das Theater (1915) und die Wandelhalle (1926).

Als Zeichen neuer Industriearchitektur finden sich das Energie-Forum-Innovation (EMR Verwaltung und Blockheizkraftwerk) und das Ronald McDonald-Haus (Zuhause auf Zeit für krebskranke Kinder und deren Familien während der Therapie). Beide entworfen vom Stararchitekten Frank O. Gehry.

Eine weiteres Highlight im Umland unseres Schlosses ist die Aqua Magica, ein rund 20 ha großer Landschaftspark in Bad Oeynhausen und Löhne – entworfen von den französischen Landschaftsarchitekten Henri Bava und Olivier Philippe, anlässlich der Landesgartenschau im Jahr 2000. Hierbei ist das sicherlich eindrucksvollste Werk der Wasserkrater, eine begehbare, unterirdische Brunnenskulptur.